Aktivitäten

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„Die Spuren von Jahrtausenden“ im Historischen Museum Regensburg

Auch der Förderkreis AktionKulturSozial e.V., der sich für das Jahr 2020 viele interessante Mitgliederveranstaltungen vorgenommen hatte, war und ist von der CoViD-19-Pandemie betroffen. Nun nutzten die Unterstützer der gemeinnützigen Gesellschaft AktionKulturSozial die Möglichkeit zu einer Führung durch eine Sonderausstellung des Historischen Museums Regensburg für ihre mittlerweile 6. Mitgliederveranstaltung – nach siebenmonatiger Pause. Bereits am 20. März sollte ja eine Führung durch die bemerkenswerte Sonderausstellung „Die Spuren von Jahrtausenden. 25 Jahre archäologische Großgrabung Burgweinting“ im Historischen Museum Regensburg erfolgen, die dann der Schließung aller Museen wenige Tage zuvor zum Opfer fiel.

Historisches Museum

Auf Einladung von Dr. Andreas Boos, Leiter der Archäologischen Sammlung an den Museen der Stadt Regensburg, konnte diese Veranstaltung nun am 4. September nachgeholt werden. Zusammen mit seinem Kollegen Maximilian Ontrup gestaltete Dr. Boos 75 informative und unterhaltsame Minuten, in denen die Teilnehmer tief in die frühe Siedlungsgeschichte im Raum Regensburg von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter eintauchen konnten. Anlass der Ausstellung ist das 25. Jubiläum der Aufnahme der Ausgrabungen in Regensburg-Burgweinting, wo seit 1994 auf der größten archäologischen Ausgrabungsfläche in Süddeutschland Licht in die Vorzeit der Region gebracht wird.
Historisches MuseumHistorisches Museum

 

 

St. Katharinenspital und Archiv

Am Dienstag, den 11. Februar 2020, trafen sich die Mitglieder vom Förderkreis AktionKulturSozial e.V. im historischen Regensburger St. Katharinenspital zur fünften Mitglieder-Veranstaltung. Im Jahr 2020 haben wir unsere Veranstaltungen unter das Thema Sammlungen, Archive und Bibliotheken gestellt. Gleich die erste Station hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen beeindruckenden Auftakt beschert. Unser sehr engagiertes Mitglied Mag. Isabel Käser, die bei der Spitalstiftung angestellt ist und hier insbesondere im Archiv arbeitet, gab einen profunden und sehr exklusiven Einblick in Geschichte und Arbeit des St. Katharinenspitals.

Spitalarchiv

Nach dem Beginn der Führung in der erst vor wenigen Jahren sanierten Spitalkirche St. Katharina und einem Rundgang durch die historischen Gewölbe der Spital-Brauerei fand man sich rasch im Spitalarchiv wieder. Dieses befindet sich im historischen Braumeisterhaus auf dem seit dem frühen 13. Jahrhundert in Besitz genommenen Areal des Spitals am nördlichen Donauufer. Gar bis in das 9. Jahrhundert reichen die archivalischen Schätze des Spitalarchivs zurück. Die dort gesammelten 5000 Urkunden, 4500 Bände, tausende von Akten, Kunstgegenstände und weiteren Archivalien werden von Archivleiter Dr. Artur Dirmeier, Mag. Isabel Käser sowie weiteren wissenschaftlichen Mitarbeitern gehütet. Die Sammlung wird aktuell aufwendig einer Digitalisierung unterzogen, damit das „schriftliche Welterbe von Regensburg“ auch in Zukunft erhalten bleibt.
SpitalarchivSpitalarchivSpitalarchiv

 

Weinschenk-Villa

Am Freitag, 22. November 2019, trafen sich Freundinnen und Freunde sowie Interessierte zur vierten Mitglieder-Veranstaltung vom Förderkreis AktionKulturSozial e.V. in der Regensburger Weinschenk-Villa, die man für einen Nachmittag von der Kulturell gemeinnützigen Oberpfalz GmbH angemietet hatte, um dem Regensburger Stadtthema 2019 folgend ein weiteres Mal der Geschichte jüdischen Lebens in unserer Stadt nachzuspüren. Nach den Veranstaltungen im Februar und Mai, als der Blick weit zurück in Mittelalter und Frühe Neuzeit ging, war beim Treffen in der Weinschenk-Villa u.a. die Geschichte des Regensburger Judentums in der Moderne das Thema.

Weinschenkvilla

Die Familie Weinschenk vertrat ein selbstbewusstes und erfolgreiches Judentum in der Bürgergesellschaft der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und des frühen 20. Jahrhunderts in Regensburg. Der Regensburger Restaurator und Kunstpädagoge Stefan Reichmann führte die Gruppe mit großem Detailwissen durch die Bau-, Kunst- und Zeitgeschichte der Weinschenk-Villa und ihrer Eigentümer über die letzten 120 Jahre. Bankier und Kunstmäzen Max Weinschenk hatte dem Architekten und Stadtratskollegen Joseph Koch, der 1912 auch Baumeister der Synagoge war, den Auftrag zum Bau eines repräsentativen Heims gegeben, das in den Jahren 1898/99 im Stil des Neobarocks und des Jugendstils errichtet wurde. Im Inneren finden sich aber auch künstlerische Verweise auf verschiedene andere historisierende Gestaltungsweisen wie arabische Architektur, Renaissance- und Rokoko-Stilistiken. Darüber hinaus beherbergte das Gebäude lange Zeit das Atelier des Kunstmalers Max Wissner (1873-1959).
WeinschenkvillaWeinschenvillaWeinschenkvilla

 

 

Regensburg – Mittelalterliche Metropole der Juden

Am 10. Mai 2019 fand bereits die dritte Mitgliederveranstaltung unseres Förderkreises statt. Das Historische Museum Regensburg war Schauplatz einer exklusiven Führung durch die Sonderausstellung „Regensburg – Mittelalterliche Metropole der Juden“.

Metropole der JudenMetropole der Juden

Passend zum Jahresthema des Kulturreferats „Stadt und Gesellschaft“ mit Schwerpunkt auf das Jüdische Regensburg hatte der Förderkreis ja bereits am 6. Februar die unter dem Neupfarrplatz dokumentierten Ausgrabungen des vor 500 Jahren geschliffenen jüdischen Ghettos besichtigt. In der besagten Ausstellung in den Räumlichkeiten des Historischen Museums standen nun die Jahrhunderte vor diesem Kulturbruch in der Regensburger Stadtgeschichte im Mittelpunkt, wurde das Alltagsleben, aber auch der wirtschaftliche, wissenschaftliche und spirituelle Beitrag einer der ältesten und größten jüdischen Gemeinden des Mittelalters im deutschsprachigen Raum auf die Regensburger Gesellschaft jener Zeit gewürdigt. Der Kunsthistoriker Dr. Wolfgang Neiser vom Historischen Museum Regensburg, ein ausgewiesener Experte und auch in die Konzeption der Ausstellung eingebunden, bescherte den zahlreichen teilnehmenden Mitgliedern einen hochinteressanten Nachmittag.

 

document Neupfarrplatz

Auch die zweite Veranstaltung unseres Förderkreis AktionKulturSozial am 06.02.2019 war ein voller Erfolg!

document Neupfarrplatz 1

Trotz eisiger Kälte kamen tapfere Geschichtsinteressierte zur ausgebuchten Führung durch die unterirdischen Räume des document Neupfarrplatz und lauschten gebannt den spannenden Ausführungen des Stadtarchäologen Dr. Lutz-Michael Dallmeier.

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Römische Donauperlen

Unsere erste Veranstaltung fand am 04.12.2018 um 17.00 Uhr in der Königlichen Villa in Regensburg statt.

Römische DonauperlenSonderführung

In einer Führung durch die Sonderausstellung "Römische Donauperlen" des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege konnten die Teilnehmer auf eine Reise in vergangene Jahrhunderte gehen, in der die Donau die Nordgrenze des römischen Reiches war.

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